5 Tipps, wie man packende Headlines schreibt

Artikelbild packende headline schreiben

Wir geben dir heute Tipps, wie du professionelle Headlines schreibst und warum man seine Überschrift immer zuerst schreiben sollte. Und noch ein Tipp: Warum man seine Headline immer zuletzt schreiben sollte. Bist du jetzt verwirrt? Keine Angst, wir klären alles auf.

Aber bevor wir uns um das WIE kümmern, schauen wir uns erst einmal das WARUM an.


Warum du Wert auf eine packende Headline legen musst

Bei Emails ist die Sache klar. Die Headline bzw. der Betreff ist das Erste, was der Leser in seinem Postfach sieht. Die meisten Leute bekommen jeden Tag eine Menge Emails. Sie entscheiden nach dem Betreff, welche Emails sie öffnen. Deine Headline muss also aus der Menge herausstechen und die Aufmerksamkeit der Leser wecken.

Das trifft aber in gleicher Weise bei anderen Medien zu. Auf Blogs und Podcasts wird die Übersichtsseite nach interessanten Überschriften durchgescrollt. Ebenso auf YouTube und anderen Videoportalen.

Selbst im Printbereich ist es ganz ähnlich. Zeitungen und Zeitschriften werden häufig durchgeblättert, bevor der Leser bei einer für ihn interessanten Überschrift hängenbleibt und beginnt, den Text zu lesen.


Wie du Headlines schreibst, die Resultate bringen

Vielleicht hast du eine Grundidee für ein Thema für Instagram, für YouTube, für einen Blogpost oder für einen Verkaufstext. Oder aber auch für dein Webinar. Dann nimmst du einfach diese Grundidee und textest eine fesselnde Headline, bevor du auch nur ein einziges Wort von ihrem Inhalt schreibst.

Und warum das Ganze? Die Headline ist das Versprechen an deinen Leser, was er bekommt. Deine Aufgabe ist es, deinem Leser den Nutzen des Textes im Austausch für seine wertvolle Zeit klar zu vermitteln.

Versprechungen werden gemacht, bevor sie eingelöst werden. Schreibst du also deinen Inhalt zuerst, dann musst du dein Versprechen nachträglich in Form deiner Headline formulieren.

Wenn du die Herangehensweise umdrehst, dann hast du den Vorteil, dass du dann auch ausdrücklich das Versprechen einlöst, das du in deiner Überschrift gemacht hast. Deine Headline ist so etwas wie das Grundkonzept für deinen Inhalt. Sie trägt letztlich dazu bei, dass dein Inhalt wirklich knackig und gut strukturiert ist.


Eine packende Headline für einen Blogpost

Der Versuch, ein Versprechen einzulösen, das du noch nicht gemacht hast, ist deshalb oft schwierig und führt zu einer wenig aussagekräftigen Headline. Eine schlecht formulierte Headline lässt dann möglicherweise sogar dein tolles Angebot im Dunkeln verschwinden.

Jetzt sagst du vielleicht: Gut und schön, aber wie schreibe ich denn nun so eine packende Headline?

Eventuell hilft dir tatsächlich die zweite Herangehensweise. Denn wenn du  Inhalte für deinen Blog oder YouTube planst, dann ist eine Überschrift das letzte, woran du denken solltest. Also dann, wenn dein Inhalt nicht in erster Linie darauf abzielt, etwas zu verkaufen.

Bei einem Verkaufstext, oder Verkaufsvideo oder einem Webinar, kommt die Headline jedoch immer zuerst. Das ist der kleine, aber feine Unterschied.

Überall wird immer betont, wie unglaublich wichtig die Headline ist. Aber obwohl die Überschrift natürlich entscheidend dafür ist, ob die Leser deinen Text lesen oder deine Email öffnen, sollte es das letzte sein, woran du denkst, wenn du dich zum Schreiben hinsetzt.

Eine der wichtigsten Fragen ist jedoch, ob du deine Zielgruppe kennst und verstehst!


Bedeutung der Zielgruppe für packende Headlines

Wenn du deine Zielgruppe nicht richtig erfasst hast, verschenkst du viel Potenzial für großartige Überschriften. Deine Überschrift könnte die Perfektions-Checkliste bis ins letzte Detail erfüllen. Sie könnte Aktionswörter enthalten. Sie könnte kreativ sein, faszinierend, eine Frage stellen, vielleicht ein wenig verrückt sein oder ein Geheimnis andeuten.

Aber wenn sie nicht für die richtige Zielgruppe geschrieben ist, dann könntest du sie ebenso auf Klingonisch schreiben. Das hätte den gleichen Effekt. Nämlich gar keinen.

Okay, jetzt bekommst du von mir eine Anleitung. Was hältst du von folgender Überschrift:


5 unverzichtbare Tipps für Homerun-Headlines und wie du sie schreibst


Das ist schon eine knackige Überschrift. Wenn dein Leser aber keinen Baseball kennt, hast du schon verkackt!

Kennst du Baseball? Weißt du, was ein Homerun ist?

Wie wäre es denn besser für meine Community? Wie würde ich es denn tatsächlich schreiben?


5 verkaufswirksame Tipps für Mannstopper-Überschriften, die bis zu 5x mehr Umsatz bringen und wie du sie kinderleicht textest, selbst ohne schriftstellerisches Talent


Ja, viel besser aus meiner Sicht. Und wer sagt denn, die langen Überschriften ziehen nicht? 

Kommen wir nun zu


Tipp 1: Der Aufbau einer Headline

Schauen wir uns an, wie diese Headline aufgebaut ist.

5 verkaufswirksame Tipps für Mannstopper-Überschriften

>> Das beinhaltet, was ich bekomme.

bis zu 5x mehr Umsatz

>> Das tut es für mich – also das konkrete Versprechen.

kinderleicht texten

>> Wie erreiche ich es? Schnell und einfach.

ohne schriftstellerisches Talent

>> Das behandelt diesen oft geäußerten Einwand: Aber ich kann doch gar nicht schreiben.

Bingo – bringe diese 4 Dinge in deiner Headline unter und du hast bereits alle entscheidenden Punkte, die du brauchst.


Tipp 2: Werde ein Zielgruppenflüsterer

Versetze dich in das Gehirn deiner Zielgruppe, werde empathisch. Kenne die Worte, die bei deiner Zielgruppe gut funktionieren. Es gibt keine Abkürzungen. Es geht nicht darum, Menschen einfach so anzusprechen. Die Frage ist, welche Menschen mit ihren spezifischen Problemen und Herausforderungen sich in deiner Zielgruppe befinden.

Es ist wichtig, dass du deine Zielgruppe genau identifizierst und schließlich die Gefühle dieser Menschen direkt ansprichst. Wenn sie sich deine Inhalte ansehen, sollen sie das Gefühl bekommen: Hey, der spricht ja von mir.


Tipp 3: Deine Ziele

Was willst du, was deine Leser tun sollen. Wenn dein Content neue Kunden oder Fans anzieht, dann sollte jeder einzelne Beitrag, den du schreibst, dein Publikum wissen lassen, was du willst. Vergiss also keinen Call-to-action.

Alle Inhalte verfolgen letztlich das Ziel, Kunden zu gewinnen. Vergiss das nicht! Deshalb finde ich zu nüchterne und zu informative Inhalte im Internet nicht wirklich effektiv. Also denk noch einmal über deine Handlungsaufforderung nach.

Du willst, dass sie über das, was du geschrieben hast, nachdenken. Du willst, dass sie etwas fühlen, du willst, dass sie eine Aktion ausführen. Und du willst, dass sie kommentieren, du willst, dass sie eine Konversation mit anderen Leuten über dein Thema beginnen.

Sicher willst du auch, dass sie dir auf Instagram folgen, dich auf Facebook liken, auf YouTube, auf TikTok und was es nicht alles gibt. Wir alle wollen Aktionen. Wir sind Unternehmer. Und ja, manchmal willst du sogar Verkäufe, das gute alte Geld auf dem Konto.

Aber bevor du jetzt deine Überschrift planst und beginnst zu schreiben, solltest du wissen, was du willst. Was ist dein Ziel? Dann sorge mit deiner Headline dafür, dass du es erreichst.


Tipp 4: Die Headline zuletzt

Du schreibst deine Headline vorher. Du hast sozusagen ein Grundkonzept für deinen Inhalt. Viele Werbetexter machen es so und ich empfehle es dir. Mario Burgard hat noch von John Carlton zu seiner Zeit ein ganz anderes Konzept kennengelernt. Und wenn du nicht weißt, wer John Carlton ist, lass es mich mal so sagen:

Alles, was du über Verkaufstexte im Internet kennst, basiert auf seinem Wissen. Denn er war einer der ersten wirklich hochrangigen Millionen-Texter aus den USA, der schon 2001 das Internet als Werbemedium eingesetzt hat. All sein Wissen fand dann Eingang in das, was wir heute kennen.

Hier findest du ein Interview, das Mario mit ihm geführt hat.

Seine Vorgehensweise ist es, zunächst alle Bullet-Points aufzulisten, daraus schließlich den USP zu entwickeln, woraus sich anschließend dann die packende Headline ergibt.

Das ist ein sehr verlässliches Konzept. Vor allem für Anfänger, die noch sehr unsicher in dem sind, was sie tun.


Tipp 5: Beherrsche dein Versprechen

Natürlich sollte man sein Versprechen beherrschen. Auch wenn man seinen Beitrag noch nicht geschrieben hat, muss man natürlich wissen, worüber man schreiben wird. Das ergibt doch Sinn. Seltsamerweise scheinen viele der sogenannten Werbetexter da draußen nicht wirklich darüber nachzudenken.

Und dann kommen so Videos und Artikel, die einem die zehn Geheimnisse des Werbetextens versprechen. Aber im Endeffekt sind es Tipps, die man sowieso überall nachlesen kann. Wo ist da bitte ein Geheimnis?

Wenn es in deinem Titel um Geheimnisse geht, dann solltest du auch wirklich über Geheimnisse schreiben und sie am Ende in irgendeiner Form entweder in deinem Text selbst, in deinem Content oder im angebotenen Produkt verraten.

Dieses Konzept nennt sich übrigens „Secret Lead“ und stammt vom großen Mark Ford.

Wenn du nur über das schreibst, was jemand bereits weiß, ist es kein Geheimnis und dann wirst du nicht in der Lage sein, dein Versprechen einzuhalten. Klar? Schreibe keine Headline mit einem Versprechen, das du nicht halten kannst.


Fazit

Gut, hast du dir alles nochmal durch den Kopf gehen lassen? Super. Wie wird deine packende Headline nun lauten? Sie mag ja den letzten Punkt deiner To-Do-Liste bilden. Aber das bedeutet nicht, dass sie am wenigsten wichtig ist. Oft bedeutet es genau das Gegenteil.

Du hast jetzt hier zwei Grundkonzepte kennengelernt, die absolut gegensätzlich zu sein scheinen. Aber beide verfolgen genau das gleiche Ziel. Teste beide für dich aus. Und nutze dann dasjenige, mit dem du am besten zurechtkommst bzw. mit dem du die besten Resultate erzielst.

Was die besten Resultate sind? Na packende Headlines, die deine Community nicht nur dazu bringt, deine Texte und Emails zu lesen, sondern sie auch zur Ausführung der von dir gewünschten Aktionen anregen.


Und nun schreibe deine packende Headline!

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